MONATSBRIEF von Pfr. ALBERT Franck

januar 2019

www.aubergededieu.lu

 Pfarrer Albert Franck

45, Hauptstrasse

L – 9370 Gilsdorf

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(von 7 :30-9 :00 u. von 16 :30-18 :00 Uhr) Fax: 00352/804967

Lieber Freund

Zunächst meine besten Wünsche für 2019 an Dich und all die Deinen. Nach einigen Tagen des Gebetes in der Stille, des Hörens auf Gottes Wort in der Gegenwart des Herrn, habe ich in der Gebetsnacht am 31.Dezember Folgendes proklamiert:

2019 - ein Jahr der 5 Sterne:

  • ein Jahr der Barmherzigkeit
  • ein Jahr der Kraft Gottes
  • ein Jahr in Gottes Erlösung
  • ein Jahr in Gottes Wort
  • ein Jahr in Gottes Leben

Ich habe verkündet: 

  • Gottes Barmherzigkeit – weit über alle Maßen,
  • Gottes Kraft - weit über alle Möglichkeiten
  • Gottes Erlösung - weit über alles Denkbare
  • Gottes Wort - weit über alles Kostbare
  • Gottes Leben - weit über alle Vorstellungen

Diese fünf Sterne werden uns im Jahr 2019 leuchten. Sie sollen so hell werden, dass das Dunkle und Angsterregende verschwindet. Wir wollen uns von diesen Sternen führen lassen, nicht die Sternzeichen bestimmen unser Leben; wir werden unsern Blick erheben, und diese Sterne werden uns eine Leuchte sein auf allen Wegen:

  • eine Leuchte, wenn Ratlosigkeit oder Angst uns überwältigen, wenn Zweifel und Unglauben uns befallen wollen, wenn Krankheit und Gebrechen uns plagen und schmerzen, wenn Probleme in der Familie oder an der Arbeit uns belasten, wenn Enttäuschungen und Versagen uns entmutigen, wenn üble Nachrede oder Verleumdung uns erdrücken, wenn uns liebe Mitmenschen im Stich lassen oder verlassen.
  • Eine Leuchte aber auch, wenn alles gesund und glücklich ist, wenn Erfolge und Feste gefeiert werden, wenn die Familie zusammensteht und die Arbeit gut gelingt und anerkannt wird, wenn wir uns vieles kaufen und genießen können, wenn uns gute Nachrichten und positive Resultate mitgeteilt werden.

 

Lassen wir diese Sterne leuchten in glücklichen und unglücklichen Tagen. Sie werden unseren Blick nach oben ziehen, und wir werden im Glauben die Herausforderungen unseres Lebens überwinden; wir werden durch die Krisen der heutigen Zeit gehen; wir werden nicht aufgeben, auch wenn manches uns überzeugen möchte: gib auf. Wir werden unsere Dienste und Unternehmungen weiterführen, so wie es uns der Herr aufgetragen hat, sowohl in der Herberge Gottes als in den Krankenandachten, Einkehrtagen oder beim Fest der Freude. Nicht aus Vermessenheit oder Stolz, nicht aus Sturheit oder Trotz, das wären schlechte Motivationen. Nein, wir gehen an die Arbeit, weil wir jemandem glauben, dessen Barmherzigkeit und dessen Kraft ohne Grenzen sind, der uns durch die Erlösung am Kreuz in einen neuen und ewigen Bund genommen hat; dessen Wort ewig, treu und zuverlässig ist und dessen Verheißungen für alle Zeiten gelten, dessen ewiges Leben wir in uns tragen können. Niemand soll uns aus seiner Liebe trennen können, niemand soll uns diesen Glauben zerstören können, niemand soll uns auf falsche Wege irreführen. Wir glauben an Gott, den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer des Himmels und der Erde; wir glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, an den Weg, den er uns gezeigt hat, die Erlösung, die er uns gebracht hat durch sein Leiden, sein Sterben und seine Auferstehung; wir glauben an seine Herrschaft zur Rechten des Vaters und an seine Wiederkunft in Herrlichkeit. Wir glauben an den Heiligen Geist, dessen Kraft uns anspornt. Wir lassen uns nicht einschüchtern durch negatives Gerede: „Jetzt geht dies nicht mehr! Jetzt können wir das nicht mehr! Jetzt schaffen wir dies und das nicht mehr!“ Leider gibt es immer Menschen, die dieses Gerede glauben und es als Wahrheit annehmen.

 

Lieber Freund. Wir halten fest an Gottes Wort, und es bleibt dabei: „Für Menschen unmöglich, für Gott aber ist nichts unmöglich“. Diesen Schild des Glaubens tragen wir in Ehre, und die Pfeile des Bösen werden uns nicht treffen.

 

Wir beten zusammen:

„Lieber Heiland, unser Leben gehört dir. Wir sind dein Eigentum. Du hast deine Hand auf uns gelegt, wir wollen deine Wege gehen. Deine Sterne werden unsere Leuchte sein.

Deshalb fürchten wir uns nicht, was auch kommen mag.

Du bist bei uns, in dir haben wir alles. Du bist unser guter Hirte,

du führst uns zu grünen Weideplätzen und zu frischen Wasserquellen.

Uns wird nichts fehlen. Amen.“

Dein Priester und Freund A.Franck