Zeugniss von Alain


Zum Lobe und Ruhme seines Namens darf ich heute Zeugnis ablegen.

Zu meiner Person: Ich heisse Alain Kalbermatter, bin 46 Jahre alt und wohne in Gampel. Bin verheiratet seit 17 Jahren und wir haben 2 Töchter.

 

Zu meiner Kindheit:

Mein erstes Lebensjahr verbrachte ich in verschiedenen Spitälern. Durch eine Nierenbeckenentzündung in diesem ersten Lebensjahr, arbeitete eine Niere nicht mehr. Eine ständige Entzündung begleitete mich fast 6 Jahre lang. Nach einer Lourdes wallfahrt meiner Mutter wurde meine Niere geheilt.

 

Zur Jugendzeit:

Meine Jugend und Lehrzeit waren sehr bewegt. Durch schlechte Einflüsse verlor ich immer mehr den Halt. Eines Morgens sagte mir eine innere Stimme ganz klar, dass ich von diesem Ort weggehen musste. Gott sei Dank habe ich sofort die Arbeitsstelle gekündigt. Schon 14 Tage später durfte ich eine neue Arbeitsstelle antreten. Freude, Motivation und Lebenslust kehrten schnell zurück.

 

Jahre der Selbstständigkeit

Mit 22 Jahren habe ich mich selbstständig gemacht. Bald schon arbeitete ich 12-14 Stunden. Alles war ausgerichtet auf das Geschäft und die Kundschaft. Selten bis keine Ferien. Nach mehreren Jahren wurde ich unzufrieden und immer mehr müde. Körperlich wie geistig. In dieser Zeit wurde ich nach Medjugorie gerufen.

Nach jeder Woche Aufenthalt in Medjugorie war ich wie neu. Leider hat sich der Alltag immer wieder schnell zurückgemeldet, da ich mich nicht konsequent geändert hatte. Herzrhythmusstörungen und Angstzustände waren nun die Folgen.

In diesen Momenten half mir das Gebet. Durch das Gebet verschwanden die Angstzustände und ich wurde ruhig. Das Wort Gottes wurde immer wichtiger für mich. Durch die Teilnahme an den Sakramenten und das regelmässige Gebet, geht es mir heute sehr gut.

Schon viele Male und immer mehr, darf ich auch heute erfahren was es heisst im Alltagsleben auf Gott zu vertrauen.

 

Ein Beispiel:

Ich hatte meinem Bruder versprochen Holz auf die Alpe zu fahren. Dazu war auch ein Helikopterflug nötig um das Holz vom Lieferwagen vor die Alphütte zu fliegen. An diesem Morgen war sehr schlechtes Wetter. Der Himmel war wolkenverhangen und es regnete.

Trotzdem machte ich mich auf den Weg. Oben angekommen regnete es noch mehr und der Nebel hatte die Alpe vollständig eingehüllt. Nur noch 30min, dann sollte der Heli kommen.

Neben der Alphütte steht eine kleine Kapelle, in der die Muttergottesstatue von Lourdes steht.

Also begann ich den Rosenkranz zu beten. Als der Rosenkranz fertig war, kehrte ich mich um, der Nebel und Regen waren weg. Ein paar Minuten später war der Heli da, machte den Transport und flog wieder weg. Ich war noch nicht beim Lieferwagen, als der Nebel wieder da war.

Ich möchte heute Gott von ganzem Herzen danken. Immer wieder darf ich Ihn auf wunderbare Weise erleben.

Dank auch an meine Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern die das Fundament des Glaubens für mich gebaut haben.

 

Jesus ich vertraue auf Dich.