Zeugnis von Arthur


Arthur, 58jährig aus E.

 

Als ich vor Jahren den Glauben an Jesus Christus neu fand, begann die spannendste Zeit in meinem Leben.

 

Dreimal lag ich auf der Intensivstation. Dazwischen kamen mehrere Aerzte- und Notfallbesuche. Sollte ich am Morgen aufstehen, wusste ich nicht: „Gehst du jetzt zur Arbeit oder versteckst du dich irgendwo, dass dich niemand findet?!“ Mehrmals hatte ich einen Bluthochdruck bis zu 230; Lungenembolie; dauernde Entzündungen der Speisröhre; Herzrythmusstörungen bis mir schwarz vor den Augen wurde, begleitet von grossen Angstzuständen usw. usw. Bei einer Magenspiegelung sah man, dass die Magenwände geschädigt waren und ein Zwerchfellbruch vorhanden war. Man verschrieb mir Medikamente, die Magenkrebs verhindern sollten.

 

Eine Kollegin meiner Frau riet uns dann zu Exerzitien bei einem Priester, der die Gabe der Heilung hätte. Nach einer Lebensbeichte, Besuch der hl. Messe und anschliessender Anbetung vor dem Allerheiligsten – ich kniete ahnungslos da – sagte der Priester (dem ich nie zuvor begegnet bin): „Arthur, du bist geheilt....“! Diese Worte trafen mich mitten ins Herz. Ich erwartete keine Heilung, bin erschrocken ob dem Gehörten und doch beseelte mich eine heimliche Hoffnung! „Nimm die Heilung an!“ tönte die Frauenstimme neben mir! Begleitet von Angstzuständen nahm ich diese Heilung an. Medikamente nahm ich keine mehr zu mir. Unwohlsein und Aengste verschwanden und ich konnte wieder Essen und Trinken, was vorher nicht mehr möglich war ohne Medikamente.

 

Dem noch nicht genug! Unser Herr ist so gross! Drei Monate später fuhren wir nach Medjugorje ans Jugendfestival. Unterwegs im Bus, nach gemeinsamem Rosenkranzgebet und Lobpreis, meldete Pfr. Rainer Pfammatter am Mikrophon: „ Hier befindet sich ein Mann anfangs 50, der im Militär einen Unfall durch Verschulden von Vorgesetzten hatte. Er würde jetzt im Rücken geheilt“. Wieder fühlte ich mich angesprochen! Ich stürzte tatsächlich in einem WK Kopf voran von einem Stockwerk ins andere. Durch diesen Sturz litt ich Jahre lang an Rücken- und Beinschmerzen.

 

Gott hat mir zum zweiten Mal die Gnade der körperlichen Heilung innert dieser kurzen Zeit geschenkt. Danke JESUS – Halleluja!

 

Viel wichtiger ist die Heilung meiner Seele. Ich meine, dass Gott mir so grosse Gnade geschenkt hat, durch das Sakrament der Versöhnung mit IHM, durch die hl. Beichte.

 

Diese Worte eines Priesters bewegen mich noch heute! Er sagte: „der Hl.Josef, der Nährvater Jesu hat vielleicht den Stall in Bethlehem ausmisten müssen, dass Jesus darin Platz hatte.“ Sollten nicht auch wir unsere Herzen ausmisten, dass Jesus Platz darin hat?

 

Ich kann nur jedem raten den Schritt der Versöhnung mit Gott zu machen. Es geht ja um unsere Seele, die bestrebt ist das Ziel, den Himmel zu erreichen, der uns versprochen ist in Jesus Christus unserem Herrn und Retter.

 

Danke Jesus. Halleluja!