Zeugnis von Cornelia Fux


Mein Zeugnis zur Berufung als geweihte Jungfrau.

 

Mein Name ist Cornelia Fux. Gerne würde ich euch erzählen, wie Jesus mich zur geweihten Jungfrau gerufen hat.

 

Mein Weg zu Jesus hat schon in meiner Kinderzeit angefangen. Ich habe immer sehr gerne gebetet und bin gerne zur Messe gegangen. Zum Beispiel hab ich mich als OS Schülerin immer sehr auf die Karwoche und auf Ostern gefreut. Bereits als junge Frau habe ich mein Leben der Muttergottes anvertraut, die mich immer mit ihrer zärtlichen Liebe geführt und mir geholfen hat. Ihr verdanke ich sehr viel. Aus Liebe zur Muttergottes bete ich schon seid über 20 Jahren täglich den Rosenkranz.

 

Ein grosses Vorbild eines tiefen Glaubens war eine Tante von mir. Sie hat mich von früher Jugend auf zu Jesus und zur Muttergottes hingeführt. Ihre Gebete waren mir immer eine grosse Stütze. Von ihr habe ich auch Tagebücher über ihr geistiges Leben bekommen, dir mir jetzt sehr hilfreich sind, um ich auf die Weihe vorzubereiten.

 

Vor 17 Jahren, hatte ich das Glück als Sakristanin im Nebenamt zu arbeiten. Von da an hat sich mein Glaubensleben weiter vertieft. Dank dieser Arbeit konnte ich oft die hl. Messe besuchen, in der ich immer neue Kraft tanken konnte.

 

2013 an meinem Geburtstag hatte ich ein sehr schönes Erlebnis. Beim Empfang des „Blutes Christi“ durfte ich ganz kurz Jesus sehen. Voller Liebe hat er mir den Kelch gereicht. Ich hatte zuerst grossen Respekt den Kelch zu trinken, aber danach habe ich mich getraut und dabei unglaublich viel Freude verspürt. Ich habe die ganze Zeit gedacht, es ist wirklich alles echt, was in der hl. Messe passiert. Dieses Ereignis war sehr prägend für mich. Dadurch konnte ich weiter im Glauben wachsen. Meine Liebe zu Jesus, dem heiligen Geist und der Muttergottes ist stärker geworden.

 

Letztes Jahr im Mai hat mich ein Priester gefragt ob ich mich nicht als Jungfrau weihen lassen möchte. Ich habe ohne lang zu überlegen ja gesagt. Bin dann aber nach Hause und habe im Internet sofort nachgeforscht was eine geweihte Jungfrau eigentlich ist. Beim Durchlesen hab ich gespürt dass es genau das ist was ich mir immer innerlich gewünscht habe. Mein Leben ganz Gott zu weihen, Braut Christi zu sein und doch noch meinem Beruf als Wissenschaftlerin nach zu gehen. Als Braut Chrisi, kann man Jesus seine ganze Liebe schenken, man darf ihm ganz nahe sein, an seinem liebenden Herzen ausruhen. Die „Ganz-Hingabe“ an die heiligste Dreifaltigkeit leben, der Kirche dienen.

 

Viele Gnaden habe ich auch letzten Sommer in Medjugorie durch die Fürsprache der Muttergottes vom hl. Geist bekommen. Der hl. Geist, der Freund unserer Seele, hat mir viel Starkmut und Vertrauen in Jesus geschenkt.

 

Durch die göttliche Vorsehung darf ich mich in diesem Jahr des geweihten Lebens, am 27. Juni durch unseren Bischof zur Jungfrau weihen lassen. Es ist das Fest U.L Frau von der Immerwährenden Hilfe. Das Gebet „zur Mutter der immerwährenden Hilfe“ bete ich täglich sicher schon 30 Jahre lang.

 

Durch alle diese Fügungen, die sich die letzten Jahre ergeben haben, sehe immer deutlicher welch schöner Liebesplan Gott für mich ausgedacht hat.

 

Ich möchte an dieser Stelle meiner Familie und Freunden danken für ihr Gebet.

 

Mit viel Liebe danke ich Jesus meinem Bräutigam für die Gnade, dass er mich zu seiner Braut erwählt hat. Ich darf das grosse Glück haben, ihm ganz zu gehören.