heilungsgebet 2016, brig

LJIUBICA

Isuse zahvaljujem ti sto si me oslobodio.“

 

„Jesus ich danke dir, dass du mich befreit hast. Von dieser Befreiung darf ich heute Zeugnis geben.“

Mit 13 Jahren habe ich meine erste Zigarette geraucht. Eine Kollegin hat mir diese angeboten und ich habe diese angenommen. Obwohl mir schlecht und schwindelig wurde, habe ich immer wieder weitergeraucht.

Die Zigarettensucht nahm mich gefangen. Nach der Arbeit war der erste Griff nach den Zigaretten. Bis zum Abend kamen 7-12 Zigaretten zusammen. Diese Sucht bestimmte mein Leben. Mehrmals versuchte ich mit dem Rauchen aufzuhören. Eine Zeit lang rauchte ich keine Zigaretten mehr, jedoch waren meine Gedanken noch immer bei den Zigaretten. Es war ein innerer Kampf: „Soll ich eine rauchen? Nein doch lieber nicht.“ Leider habe ich den Kampf immer wieder verloren und meine Finger griffen wieder nach den Zigaretten. Ich wollte damit aufhören, schaffte es jedoch nicht alleine. So ging ich letztes Jahr zum Heilungsgebet.

 

Beim Gebet sagte der Pfarrer: „Drei Personen erhalten die Gnade mit dem Rauchen aufzuhören.“ Mein Gedanke war: „Das wäre nicht schlecht, wenn ich eine davon bin!“

 

Nach dem Heilungsgebet hat der Priester über mich und meine Schwägerin nochmals gebetet. Er fragte uns, ob wir bereit sind, mit dem Rauchen aufzuhören. Meine Antwort war: „Ja, ich will“. Meine Schwägerin war dazu noch nicht bereit und meinte: „Herr Pfarrer beten Sie mal, ich höre aber nicht auf.“ Ich musste lachen. Der Pfarrer legte seine Hände auf uns und betete.

 

Am nächsten Tag rauchte ich noch die eine oder andere Zigarette. Mein Gedanke war: „Brauche ich diese Dinger eigentlich noch?“. Ich legte die Zigarettenpackung weg. Seither griff ich nie wieder nach einer Zigarette und verspüre auch kein Bedürfnis danach.

 

Auch meine Schwägerin, die zu Beginn noch etwas skeptisch war, wurde von der Zigarettensucht befreit.

 

„Jesus, aus tiefsten Herzen sage ich danke, dass du mich und meine Schwägerin befreit und geheilt hast. Amen.“


CHRISTOPH (30)

ch bin unserem Herrn nicht nur dankbar, dass ich wieder meine Füsse vollends belasten kann im Alltag und im Sport. Sondern auch, dass ich in durch diese Erfahrung meinen Glauben vertiefen konnte und dass ich auf viele persönliche Fragen des Glaubens nun eine Antwort habe. Danke Herr!

Liebe Gläubige

 

Ich möchte hier und heute ein Zeugnis des Glaubens abgeben und zwar über meine Erfahrung beim Jugendfestival in Medugorje im Jahr 2014, das ich mit der Oberwalliser Jugend besucht habe.

Ich bin nach Medugorje gereist mit starken Schmerzen in den Füssen, genauer gesagt eine chronische Entzündung der Plantarfascie im linken sowie im rechten Fuss, dadurch war meine Lebensqualität sehr stark eingeschränkt. Zuvor habe ich fast zwei Jahre versucht durch medizinische Behandlungen, insbesondere durch Physiotherapie, Massagen, Schuheinlagen, diverse Injektionen und täglichen Dehnungsübungen, diese Schmerzen zu lindern. In dieser Zeit verging kein Tag, an dem ich keine Schmerzen beim Gehen, Stehen und sogar beim Sitzen in den Fersten verspürte. Diverse Ärzte in Bern und Zürich haben mir aber keine Heilungschancen geben können oder zumindest eine Aussicht auf Besserung. Im Frühjahr 2014 musste ich mich einer Operation unterziehen, da sich der Zustand wesentlich verschlechterte. Nach dieser Operation entschied ich mich im Gebet zu Maria, dass sich sofern sich mein Gesundheitszustand dies erlauben würde, nach Medugorje zu pilgern und habe mich kurze Zeit später auch angemeldet.

In Medugorje angekommen verspürte sofort, dass dies ein ganz besonderer Ort ist und dies für mich auch so bleiben sollte. Während der Marienerscheinung vor meiner Abreise habe ich dann gespürt, dass sich irgendwas anders anfühlt in meinem Füssen. Dies lässt sich nicht aber in Worte fassen, ich wusste aber direkt dass sich irgendwas verändert hatte. Von diesem Moment an bis heute habe ich keine Schmerzen mehr in meinen Füssen. Ich habe dies ein paar Tage später bei den zu behandelnden Ärzten in Bern untersuchen lassen und meine Füsse waren wieder gesund.


Ariana B.(17) und Désirée M.(18)

Hallo mein Name ist Desirée (18)

Hallo und ich heisse  Ariana (17)

 

(Desi:) Vor etwas weniger als einem Jahr hätte ich euch alle, die ihr da sitzt, mit ganz anderen Augen gesehen.

 

(Ariana:) und das, was ich euch jetzt erzähle, hätte ich vor 1.5 Jahren noch nicht einem von euch erzählt!

 

Désirée und ich möchten euch, von unserer ganz persönlichen Begegnung mit Jesus erzählen. Er hat uns beide sehr berührt, obwohl wir uns zu diesem Zeitpunkt an sehr verschiedenen Standpunkten befanden.

Begonnen hat alles mit einem kleinen hölzernen Rosenkranz.

 

Ich komme aus einer gläubigen Familie. Meine Mutter und vor allem auch meine Grossmutter haben mir viel über den Glauben erzählt und auch viel mit mir und meinen Geschwistern gebetet. Jedoch war der Glaube für mich immer eher im Hintergrund. Ich wusste, dass etwas dran sein musste an dem, was mir schon von klein auf mitgegeben wurde, jedoch war es schwierig für mich zu verstehen, was es mit diesem Jesus auf sich hatte. Schon früh habe ich verschiedene Jugendfestivals besucht, gross gespürt habe ich dabei jedoch nie etwas. Für mich waren dies eher schöne Ferien mit meiner Verwandtschaft. Mit den Jahren bemerkte ich jedoch, dass da mehr dran sein musste. Jeden Sonntag nach der Messe habe ich mich sehr glücklich und dankbar gefühlt; jedes Mal, als ich betete hatte ich ganz andere Gedanken und Gefühle als vorher, nach jeder Beichte fühlte ich mich leichter als je zuvor. Jedoch konnte ich dies nie richtig einordnen und habe dem dadurch auch nie viel Wert geschenkt.

 

Kinder habt Vertrauen!

 

 

Im September 2014 hatte meine Mutter dann einen schweren Unfall. Meine ganze Familie und auch ich, waren mit dieser Situation im ersten Moment sichtlich überfordert, weil niemand wusste, was mit unserer Mama geschehen würde. Als wir am Unfalltag das Krankenhaus verlassen mussten, war eines vom einzigen, was meine Mutter sagte: „Kinder, habt vertrauen, ich hab es schliesslich auch“. Und obwohl sich meine Mutter nicht mehr an diesen Satz erinnern kann, war er für mich von grosser Bedeutung. Voller Schmerzen, voller Angst und ohne genaue Diagnosen kann man so viel Vertrauen haben? Ich hätte mich wahrscheinlich selbst bemitleidet. Doch sie war von Anfang an vollkommen optimistisch. Und das war für mich ein grosses Zeugnis der Liebe Jesu, die meine Mama zu diesem Zeitpunkt  gespürt haben muss. Doch dieses Zeugnis seiner Gegenwart und Liebe war noch nicht genug!

Wortwörtlich kann ich sagen, dass uns zwei (Desi und mich) dieser Rosenkranz zusammengebracht hat. Denn ich wollte ihn meiner Mutter ins Krankenhaus bringen und muss ihn irgendwo in der Berufsschule verloren haben. Einige Tage später bekam ich eine SMS von ihr, ich kannte sie nur flüchtig aus der Schule, dass sie etwas gefunden hätte, das mir gehöre. Und dazu ein  Foto meines Rosenkranzes. Durch diesen kamen wir ins Gespräch und lernten uns so besser kennen.

 

Ich erzählte zum ersten Mal von meinem Glauben 

 

Als ich dann das erste Mal bei ihr zu Hause war, sprach mich ihre Mutter auf meinen Rosenkranz an und zum ersten Mal in meinem ganzen Leben erzählte ich über meinen Glauben, und über den Ort, welcher vorne auf diesem Rosenkranz geschrieben stand. Medugorje. Ich kann nicht mehr genau sagen, was ich erzählt habe, doch an ihrem Blick habe ich erkannt, dass sie irgend etwas berührt haben muss. Obwohl sie vom Glauben nicht viel hielt. Am nächsten Morgen standen wir auf und ohne gross darüber zu reden, gingen Désirée, ihre Mutter und ich zusammen in die Hl. Messe. Als wir dann zurück kamen sagte ihre Mutter zu mir: „Ariana, du hast etwas geschafft, was ich schon lange Zeit nichtmehr geschafft habe“. Ich war so erstaunt und dankbar über diese Aussage und dort habe ich gemerkt, dass Désirée etwas ganz Besonderes ist!

 

Aus diesem Grund habe ich sie einige Zeit später gefragt ob sie vielleicht mit mir und einigen Freunden ins Pfingsttreffen nach Salzburg kommen möchte. Ein Treffen, mit rund sieben tausend Jugendlichen, die Gott gemeinsam loben und preisen.

 

Etwas Entscheidendes ist mit mir passiert!

 

 

Desi: Bevor ich euch verrate, wie ich auf die Einladung von Ariana reagiert habe, schwenke ich noch einmal auf die Situation am Tisch zurück, als Ariana angefangen hat, von ihrem Glauben zu sprechen. Denn dort ist, obwohl ich nur da sass, still zuhörte und nicht am Gespräch teilnahm, etwas ganz Entscheidendes mit mir passiert.

 

 

 

Ich war so fasziniert von ihrer Geschichte und fühlte mich extrem hingezogen zu diesem sogenannten Herrn, den sie in ihrem Herzen trug. Ich sagte deshalb, gegen alle Empfehlungen meiner Freunde kurzerhand zu und sass kurze Zeit später schon im Bus nach Österreich. Da sitze ich nun und nehme eine 10-stündige Fahrt in Angriff, mit Leuten, die ich bis dahin kaum gekannt habe, um einen christlichen Event zu besuchen. Gegen Abend kommen wir an und ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie ich dort gerade fühle. Ich gehe durch die Tür in den Dom und kriege erst mal einen Kulturschock. Dort stehen rund 7‘000 Jugendliche, strecken ihre Arme in die Luft und singen lauthals zu ihrem imaginären Freund. Da ich jetzt aber sowieso schon da bin, lasse ich mich auf das Experiment ein und mache einfach mit, was sich komischerweise sogar gut anfühlt.

 

nach Kulturschock einfach glücklich...

 

Das Highlight des ganzen Wochenendes geschah am 23. Mai 2015. Samstagabend, Barmherzigkeitsabend. Niemand von unserer Reisegruppe war dabei, als sich einfach alles in mir veränderte. Seit der Orientierungsschule ging ich nie mehr beichten. Das sollte sich hier ändern. Als ich zum Pfarrer hingehe, kann ich mein Textchen perfekt auswendig und bin bereit, ihm einen Vortrag darüber zu halten, was ich alles verbrochen hatte. Als mich der Pfarrer begrüsst und mir mein Startzeichen gibt, stelle ich erschrocken fest, dass alles weg war! Meine ganzen Vorbereitungen waren verschwunden, der Kopf war leer und ich wurde noch nervöser als ich es sonst schon war. Doch auf einmal passierte etwas Geniales, ich sprach einfach drauflos, was mich aktuell beschäftigt und womit ich zu kämpfen habe in meinem Alltag. Schlussendlich dauerte unser Gespräch dann viel länger als geplant und ich war einfach nur glücklich.

 

Nun stehe ich also von diesem Beichtstuhl auf, laufe mitten in die Menschenmenge im Dom und verspüre eine extreme Befreiung. Es fühlte sich an, als bekäme ich ein neues, schneeweisses Blatt Papier in meinem Leben, auf welchem ich nun meine neuen Erfahrungen aufschreiben darf. Dieses Gefühl war für mich total neu und ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Ich konnte nicht verstehen, wie ich es verdient hatte, nochmal ganz von vorne anzufangen und mein Leben neu zu gestalten. Ich setze mich also einfach zwischen all die fremden Leute auf den Boden und weine. Wer mich besser kennt weiss: es braucht viel, damit ich weine – vor allem vor fremden Leuten! Aber ich habe nicht geweint weil ich traurig war. Nein. Ich habe geweint, weil ich eine neue Chance bekommen habe. Gibt es ein besseres Gefühl?

 

der Türöffner

 

Ab diesem Moment war ich so begeistert, dass ich am Sonntag mein ganzes Leben in seine Hände legte. Ich kniete also mit vielen anderen Jugendlichen zusammen vor dem Altar und wir durften während einer Zeremonie unser Leben Gott überlassen.

Es hört sich komisch an, das so zu sagen. Aber ich war mir sicher, dass ich Gott in dem Moment gespürt habe. Es hat sich angefühlt, als stünde er direkt neben mir und halte mir seine Hand auf meine Schulter. Noch nie habe ich mich stärker gefühlt.

Wieder zurück im Alltag hatte ich das Gefühl, ich müsse jeden Menschen neu kennen lernen. Meine Familie, meine Freunde, ja sogar mich selber. Ein ganz neues Leben fängt für mich an.

 

Ein kleiner Rosenkranz, ein ganz normaler kleiner Rosenkranz aus Holz. Wer hätte gedacht, dass er eine solche Geschichte ins Rollen bringt? Mit ihm hat alles begonnen. Er war der Türöffner, warum ich in euch allen hier nicht mehr dieselben Menschen sehe, wie dies vor weniger als einem Jahr noch der Fall gewesen wäre.

Heute stehe ich hier und sehe in euch wunderbare und liebenswerte Kinder Gottes.

 

Ariana: Désirée ist für mich ein riesiges Zeichen Jesu, dass es sich lohnt, manchmal über seinen eigenen Schatten zu springen und über etwas zu reden, was einem anfänglich sehr schwer fällt. Denn ich habe erkannt, dass Jesus riesige Gnaden für uns bereit hat, wenn wir zu IHM stehen und seine Liebe verkünden!