Sprachengesang / Charismen

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Warum das Sprachengebet immer schön klingt

Charismatische Erneuerung und Nightfever sind wichtige Bestandteile der Kirche, spürbar vom Heiligen Geist bewegt und erfüllt - Kolumne von Claudia Sperlich


brief von Pfr. albert franck / august 2018

 Pfarrer Albert Franck

45, Hauptstrasse

L – 9370 Gilsdorf

Tel: 00352/803278

(von 7 :30-9 :00 u. von 16 :30-18 :00 Uhr) Fax: 00352/804967

 http://www.aubergededieu.lu  neue Videobotschaft vom 16.9.2018

 

LIEBER FREUND !

Am 16.September beginnen wir das 36.Jahr monatlicher Krankenandachten in dem kleinen Dorf Gilsdorf in Luxemburg. Am Anfang war die Krankenandacht wie ein kleines Senfkorn, das in den Boden gelegt und sich dort entfaltete, bis es zu einem großen Baum wurde, der so vielen Vögeln Schutz, Nest und Geborgenheit gibt.

 

Es begann mit einer Sehnsucht, es möge ein Ort der Heilung und Befreiung für viele Menschen werden. Es begann mit dem Schrei vieler Verwundeter, Ausgeraubter und Verstoßener, Kranker und Behinderter und dem Schrei, der vom Himmel kam: Tut etwas für diese Menschen! Wen darf ich gebrauchen, so wie dieser barmherzige Samariter auf der Straße nach Jericho, der seine eigene Destination aufgab und den verwundeten Menschen zur Herberge brachte, wo dann dieser Mann wieder aufleben konnte? Dieser Hilfeschrei des Menschen in seiner Not, und dieser Appell Gottes zeigten uns anhand von Gottes Wort über die Hilfe des barmherzigen Samariters und des Herbergsvaters: Gott wünscht eine Herberge, wo die verzweifelten, leidenden und kranken Menschen Heilung und Befreiung erleben können. Diese Herberge wurde für uns das geöffnete Herz Jesu, das andauernd ruft: Kommt doch zu mir! Ich will euch Ruhe und Frieden geben. Habt keine Angst! Vertrauet mir. Ich will euch helfen. Selbst dort, wo die Menschen keine Möglichkeit sehen und haben, bei Gott ist alles möglich. Das Herz Jesu wurde für uns Quelle der Heilung, der Vergebung, der Versöhnung und der Befreiung, eine nie versiegende Quelle der Liebe und des Friedens.

 

Aus dem kleinen Samenkorn, das sich am Anfang quälen und sterben musste, wurde ein kleines Bäumchen, das zu kämpfen hatte gegen manchen starken Gegenwind, gegen Überschwemmung und Dürre, gegen Eis und Schnee, gegen Hitze und Trockenheit. Es musste sich wehren um zu wachsen, doch es ist gewachsen und wurde zu einem großen Baum mit vielen Ästen, Zweigen, Blättern, Früchten. Viele Vögel nisten in seiner Krone, fliegen zum Schutz dorthin, und finden dort Geborgenheit und Sicherheit. Genau dies ist in der Krankenandacht geschehen: vom kleinen, bescheidenen Anfang ein beständiges Wachstum zu einem großen Baum, dessen Wurzeln tief in die Liebe Gottes dringen und dessen Krone zur Zuflucht der Heilung und Befreiung für viele Menschen geworden ist.

So möchte ich Dich herzlich einladen zur nächsten Krankenandacht am 16.September 2018. Jeden Tag haben wir Dich im Gebet getragen seit dem Tag, wo Du uns Deine Anliegen anvertraut hast. In der Zwischenzeit hat sich bei Dir einiges getan. Du freust Dich darüber. In dieser Freude sagst Du anderen, was Dir geschehen ist. Und es soll geschehen, wie in der Zeit Jesu: Der Blinde hörte, was Jesus getan hatte; als die Tochter des Jaïrus im Sterben lag, erinnerte er sich an das, was man über Jesus erzählt hatte. Sie kamen zu Jesus und er heilte sie, oft nur durch ein einziges Wort oder durch eine Berührung mit seiner Hand.

 

Lieber Freund. Auch Dein Zeugnis ist wichtig: die gute Nachricht vom heilenden und erlösenden Christus soll zu vielen Menschen kommen, besonders zu denen, die den Arzt am meisten brauchen. Dein Zeugnis gibt Ermutigung, Hoffnung und Erwartung! Dein Zeugnis, wie Du von dieser oder jener Krankheit geheilt wurdest, wie Du von einer lang andauernden Leidenschaft befreit wurdest, wie Du Gnade oder Hilfe in schwerer Zeit erlebt hast, wie viele Dinge auf einmal zusammen geschahen, damit es Dir zum Guten wurde.

 

Lieber Freund. Komm und bring andere mit. Bringe die Gebundenen und Gefangenen, die Ab- hängigen und Süchtigen, die Kranken und Behinderten, die Verzweifelten und Verwundeten mit. Sei Dir gewiss: Jesus lädt Dich ein. Er wartet auf Dich. Er will Dich treffen und Dir helfen. Er hat Dein Schreien gehört und Dein Leid gesehen. Er sagt Dir und anderen: „Kommet alle zu mir, die ihr bedrückt und bedrängt seid. Kommt und empfanget aus meinen Wunden. In meinen Wunden seid ihr geheilt worden. Empfanget aus meinen Wunden die Erlösung. Durch mein Blut seid ihr gerettet worden.“

 

Lieber Freund. Wie sehr würde ich mich freuen, Dich in der Krankenandacht im September begrüßen zu können. Ich bitte aber auch um Dein Gebet für unseren Dienst, damit dieser Dienst nie zu einer leblosen, toten Tradition wird, sondern in der Salbung des Heiligen Geistes bleibt. Nimm Dir diese Zeit in der Gegenwart des Herrn. Der Weg ist nie zu weit. Du wirst erleben die Herrlichkeit Gottes. Ich wünsche Dir und allen einen guten Neuanfang.

Gottes Segen mit Dir und allen, die Dir anvertraut sind.

Dein Priester und Freund A.Franck

 

☞ Daten der KRANKENANDACHTEN 2017/2018 :

16.September, 21.Oktober ; 18.November ; 16.Dezember 2018 ;

20.Januar ; 17.Februar ; 17.März ; 14.April 2019 (2.Sonntag!!!)

☞ Achtung : Vorbereitungstreffen in Banneux am Dienstag, 4.September, weil am 11.September die Diözesanwallfahrt von Luxemburg stattfindet

☞  S.O.S. Gebete – Gebete um Heilung und Befreiung wieder ab 5.September 2018 jeden Mittwochnachmittag v.13 :00-16 :00 Uhr / Pfarrhaus Gilsdorf

Möglichkeit, vorbeizukommen oder anzurufen Tel 00352 80 32 78

☞  jeden Donnerstagabend um 20 :00 Uhr : Eucharistiefeier in der « Herberge Gottes »

☞  Herz-Jesu Oratorium : Gebet für Menschen mit einem Suchtproblem jeweils im Anschluss an die Abendmesse von 19 Uhr in Gilsdorf

nächste Daten : MO, 24.September; MO, 29.Oktober und Mo, 19.Nov.

☞  neue Video-Botschaft für alle Menschen in Not auf der Webseite der Herberge: www.aubergededieu.lu


Bischof Jean-marie lovey, 29.3.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bischof Lovey sagte bei der Chrisammesse am 29. März 2018 in der Kathedrale von Sion: Glauben wir wirklich, dass es auf Erden nichts Grösseres und nichts Wichtigeres gibt als die heilige Eucharistie und das Sakrament der Versöhnung? Wir wollen heute in unsere Pfarreien zurückkehren mit diesem blick des Glaubens. Zusammen mit meiner Pfarrei mache ich die Eucharistie zum Zentrum ihres Lebens. Gott will seine Gegenwart des Heiles und der Liebe errichten für diesen kleinen Teil der Welt, für mein Dorf, für mein Quartier.


Jugendsynode in Rom


5.1.2018 mission manifest - die 10 thesen!

05 Januar 2018, 21:04

MISSION MANIFEST - Die zehn Thesen!

Die markanten "Zehn Thesen" in voller Länge! - Leseprobe aus der Neuerscheinung "Mission Manifest" von Johannes Hartl, Pater Karl Wallner OCist und Bernhard Meuser (Weitere Infos: www.missionmanifest.online)

Augsburg (kath.net) Eine Präambel und zehn Thesen

 

P R Ä A M B E L

Nach menschlichem Ermessen wird die Kirche in Deutschland, Österreich und der Schweiz in wenigen Jahren kaum mehr eine gesellschaftlich wahrnehmbare Rolle spielen. Das ist weniger schade um die Kirche als schlimm für die Menschen, die Gott verlieren oder Jesus nie kennenlernen. Wir sind katholische Christen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, die unter der »Erosion des Glaubens«, von der Papst Franziskus spricht, leiden. Wir wissen: Unsere Heimatländer sind Missionsländer geworden. Wir sind bereit für Mission. Wir wünschen, dass unsere Länder zu Jesus finden. Wir laden alle ein, die sich verbindlich mit uns hineinbegeben wollen in eine Welle des Gebets. Wir möchten diejenigen zusammenführen, die den Mut zu ungewöhnlichen Schritten haben. »Das Gebot der Stunde«, sagt auch Papst Franziskus, »ist die pastorale Neuausrichtung, also dafür zu sorgen, dass die Strukturen der Kirche alle missionarischer werden, dass die gewöhnliche Seelsorge in all ihren Bereichen expansiver und offener ist, dass sie die in der Seelsorge Tätigen in eine ständige Haltung des ›Aufbruchs‹ versetzt und so die positive Antwort all derer begünstigt, denen Jesus seine Freundschaft anbietet«. Viele Bischöfe sind diesem Aufruf gefolgt und haben ihn sogar noch verstärkt. Unsere Initiative von unten möchte sie unterstützen.

 

These 1

Uns bewegt die Sehnsucht, dass Menschen sich zu Jesus Christus bekehren. Es ist nicht mehr genug, katholisch sozialisiert zu sein. Die Kirche muss wieder wollen, dass Menschen ihr Leben durch eine klare Entscheidung Jesus Christus übergeben. Sie ist ja weniger eine Institution oder Kulturform als eine Gemeinschaft mit Jesus in der Mitte. Wer Jesus Christus als seinem persönlichen Herrn nachfolgt, wird andere für eine leidenschaftliche Nachfolge Jesu entzünden.

These 2

Wir wollen, dass Mission zur Priorität Nummer eins wird. Und zwar durch eine Fokussierung der finanziellen und personellen Ressourcen der Kirche auf die Evangelisierung. »Die Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch!« Der finale Auftrag Jesu an seine Freunde lautet: »Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern« (Mt 28,19). Eine Kirche, die nicht freudig und überzeugend auf alle zugeht, hat keine Mission; sie verliert ihr Warum und Wozu. Sie steht für nichts. Und sie schrumpft, statt zu wachsen. Für unsere Länder heißt das: »The church will send or the church will end.«

These 3

Wir glauben, dass die Chancen nie größer waren als jetzt. Das Defizit an privater und gemeinsamer Hoffnung in der Welt wird von Tag zu Tag größer. Viele suchen und geben sich mit kleinen Antworten zufrieden. Dabei ist die denkbar größte Hoffnung bereits in der Welt. Das Evangelium hat nichts von seiner Attraktivität verloren. Wir Christen sind dazu da, diese Hoffnung zu teilen, statt sie für uns zu behalten. Wo das geschieht, wird es für Menschen unserer Zeit verlockend, Christ zu sein. Weltweit nehmen 200 Millionen Christen sogar Verfolgungen in Kauf, weil sie von Jesus, ihrer einzigen Hoffnung, nicht lassen können.

 

These 4

Wir sprechen alle Menschen in unseren Ländern an und machen keinen Unterschied (wie Jesus keinen Unterschied gemacht hat). Wir gehen auf Christen, Nichtchristen, Andersgläubige und Menschen, die nicht mehr glauben, zu. Es gibt keinen Menschen, für den Jesus nicht gestorben ist und der Jesus nicht kennenlernen sollte. Gott ist »die Liebe« (1 Joh 4,16) und will, »dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.« (1 Tim 2,4) Das wollen wir auch.

These 5

Wir glauben, dass unsere Mission so kraftvoll sein wird, wie es unsere Gebete sind. Ein missionarischer Neuaufbruch kann nicht anders beginnen als mit einem Neuaufbruch in Fasten und Gebet. Gott, der alle Menschen leidenschaftlich liebt, hat gehandelt und wird auch jetzt handeln, wenn wir ihn persönlich und rückhaltlos anrufen. Es werden Wunder geschehen. Gott wird den Menschen über den Weg laufen – und sei es in Träumen und inneren Eingebungen. »Haben wir keine Scheu, Gott selbst um die schwierigsten Dinge zu bitten (wie die Bekehrung großer Sünder oder ganzer Völker.« (Charles de Foucauld)

These 6

Wir danken allen Christen außerhalb der katholischen Kirche, die heute schon mit Hingabe missionieren, taufen und Menschen zu Jesus führen. Wir Christen in der katholischen Kirche sehen ihre Treue zur Heiligen Schrift und ihre entschiedene Nähe zu Jesus. Wir haben Wertschätzung für die positiven Impulse der Reformation. Wir wollen demütig lernen – auch und gerade von den Freikirchen – und mit allen unseren Geschwistern in der Ökumene kooperieren, um selbst missionarischer zu werden. Wir wissen, dass die Welt nur zu Christus findet, wenn wir die Einheit wiederfinden und sie in Gebet und Mission schon heute einüben (vgl. Joh 17,21).

These 7

Wir müssen die Inhalte des Glaubens neu entdecken und sie klar und mutig verkündigen, sei es nun »gelegen oder ungelegen«. (2 Tim 4,2) Wir haben sie durch Gottes Offenbarung empfangen, finden sie gefasst im Urdokument der Heiligen Schrift und lebendig überliefert im Verstehen der Kirche, wie es der Katechismus lehrt. Die Geheimnisse des Glaubens müssen vollständig, ganzheitlich, in rationaler Klarheit und in der Freude der Erlösten verkündigt werden. Sie müssen leuchten. Wer anderen Menschen den Glauben verkünden will, darf nicht dilettieren; er muss zuerst an sich arbeiten – an seinem Leben, an seiner Liebe und an seinem Wissen. Der missionarische Aufbruch erfordert eine neue Lernbewegung des Glaubens, denn wir haben verlernt, was es heißt, missionarisch zu sein.

These 8

Wir wollen missionieren, nicht indoktrinieren. Die Mission Jesu zu überbringen, hat stets den Charakter einer Einladung; Mission ist die Sehnsucht, die eigene Freude mit anderen zu teilen; ein freies, respektvolles Angebot an freie Menschen. Mission bedeutet, den Menschen die Füße zu waschen, nicht den Kopf. Sie überredet nicht, übt keinen Druck aus und ist mit Zwang oder Gewalt unvereinbar. Christen sind nicht nur tolerant gegenüber Andersdenkenden – sie engagieren sich sogar aktiv für Religionsfreiheit. Den Wahrheitsanspruch des christlichen Glaubens vertreten wir ohne jede Aggression. Wir können unmöglich schweigen von der Hoffnung, die uns erfüllt. (1 Petr 3,15)

These 9

Wir brauchen eine »Demokratisierung« von Mission. Nirgendwo steht, dass die Mission, die Jesus uns gegeben hat, sich auf Spezialisten, professionelle Verkündiger, Theologen, Kleriker oder Mitglieder von Ordensgemeinschaften beschränkt. Missionarisch zu sein, ist der Auftrag Christi an alle Getauften. Mission beschränkt sich auch nicht auf bestimmte (»nichtchristliche«) Länder, Kulturen und/oder Religionen. Mission ist jederzeit und überall. Sie ist die große, oft vergessene Querschnittsaufgabe aller Christen in allen Ländern und Kulturen.

 

These 10

Wir müssen uns selbst zur Freude des Evangeliums bekehren, um andere zu Jesus führen zu können. Wo wir uns im Denken, Handeln und Fühlen einem allgemeinen humanistischen Mainstream angepasst haben, müssen wir entschiedene Anstrengungen unternehmen, um uns, wie Papst Benedikt XVI. sagt, »von der Weltlichkeit der Welt zu lösen.« Nur als geisterfüllte »neue Menschen« haben wir missionarisches Profil. Wir sollten allerdings damit rechnen, dass der ersehnte Aufbruch im Glauben nicht immer nur eine Erfolgsgeschichte sein wird. Doch im treuen und freudigen Zeugnis für Jesus erstrahlt auch aus Leiden und Widerständen eine Schönheit, die früher oder später fruchtbar wird.


MOnatsbrief februar 2018 von pfr. Franck aus luxemburg

Pfarrer Albert Franck
45, Hauptstrasse
L – 9370 Gilsdorf
Tel : 00352 / 80 32 78
(von 7 :30-9 :00 und von 16 :30-18 :00 Uhr) Fax : 00352 / 80 49 67

E-mail : aubergededieu@cathol.lu

Gilsdorf, Anfang Februar 2018

LIEBER FREUND!

Ich glaube, dieses Jahr 2018 wird uns neue Möglichkeiten eröffnen. Dies ist das Wort, das der Herr mir für dieses neue Jahr aufs Herz legte: „Glaube, bete, liebe: nichts ist unmöglich für Gott;

glücklich der Mensch, der Gott vertraut; nichts ist unmöglich für den, der Gott glaubt.“

Vieles ist für die Menschen möglich. Der Mensch kann vieles aus eigenem Können und Wissen, er hat Talente und Begabungen, er hat ein Denken und Planen, doch vieles ist ihm unmöglich. Er stößt an seine Grenzen. Gottes Wort hingegen sagt uns: Für Gott ist nichts unmöglich. Gott hat alle Macht im Himmel und auf Erden. Ihm gehört das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Wer sich ihm anvertraut und ihn in sich regieren lässt, der erfährt Möglichkeiten, die unfassbar und unvorstellbar sind. Wie arm ist doch der Mensch, der meint, er müsste alles selber aus eigener Kraft tun; wie reich dürfen wir sein zu wissen: mein himmlischer Vater ist stets bei mir. Seine Liebe und seine Kraft sind unbegrenzt. Ihm ist es möglich, das menschliche Unmöglich in ein göttliches Möglich zu verwandeln. Er vermag durch sein Wort und seine Liebe die Kranken und Behinderten zu heilen, die Sünder und Verbrecher zu retten, die Toten aufzuerwecken, das Brot und den Fisch zu vermehren, die Stürme zu stillen und die Wellen zu beruhigen. Er vermag das Unfruchtbare fruchtbar zu machen; er vermag auch den Menschen aus seiner Gottlosigkeit herauszuziehen, ihn zu verwandeln und ihm ein neues Herz und eine neue Seele zu geben. Für Gott ist nichts unmöglich. Was aber muss der Mensch tun? Gott sagt: „Glaube, bete, liebe“.

Das erste: lass den Glauben in Dir wachsen. Er wächst durch das Hören des Wortes Gottes, durch viele Lebenserfahrungen und durch die Ermutigung der Mitmenschen. Der Glaube wird zum Vertrauen auf Gottes Führung und Hilfe, auf Gottes Gegenwart und Liebe: Gott wird bei uns sein! Gott wird uns nicht verlassen! Gott wird uns helfen! Gott wird für uns kämpfen! Der Glauben steht auf dem Fundament von Gottes Wort: Gott hat es gesagt! Gott hat es versprochen! Gott ist treu in all seinen Worten! Seine Versprechen gelten für alle Zeiten.

Das zweite: lass das Gebet hervorkommen! Das Gebet bringt zum Ausdruck, wovon das Herz erfüllt ist, sei es Freud oder Leid, sei es ein Danken und Sich freuen, oder sei es ein Rufen und Schreien aus der Not. Das Gebet, im Glauben ausgesprochen, zieht den Segen Gottes an, es öffnet die Schleusen des Himmels; es bewegt das Herz des himmlischen Vaters. Dort, wo gebetet wird, kommt die Hilfe vom Himmel, tun sich andere Möglichkeiten auf; dort wird Gottes Reich (Herrschaft) sich ausweiten; der Vater gibt Gutes denen, die ihn darum bitten; der Vater führt alles zum Guten für die, die ihn lieben. Viel vermag das Gebet der Gläubigen. Sie rufen nicht zu einem stummen Baal; sie rufen zu einem Gott, der sich uns in Jesus in seiner ganzen Liebe und Barmherzigkeit gezeigt hat.

Das dritte: liebe. Wichtig, wenn Du ein Gläubiger und Beter bist, noch stärker wird dies alles, wenn Du Gott und die Menschen liebst. Das einzige Gebot, das Jesus uns gegeben hat: Liebt einander. Lass Deinen Glauben und Dein Gebet von Liebe durchdrungen werden. Die Liebe, die aus Gott kommt, vertreibt die Angst und die Zweifel. Sie gibt Deinem Vertrauen zu Gott einen anderen Klang: du fürchtest Dich nicht, in Gottes Gegenwart zu treten, Du liebst den himmlischen Vater, Du kommst zu ihm in Liebe und nicht in Angst.

Am liebsten würde ich Dich jetzt einladen: Komm, wir knien nieder (soweit es Dir möglich ist) und beten zusammen:

 

Himmlischer Vater, wir wollen unser Herz bei dir ausschütten. Vieles scheint uns so schwer, vieles ist krank in uns; wir brauchen deine Hilfe, komm und rette uns; wir brauchen Heilung und Befreiung, wir brauchen neue Kraft und Energie. Himmlischer Vater, wir glauben, dir ist alles möglich. Lass deinen Strom des Segens und der Gnade fließen, lass deine heilende und erlösende Kraft uns aufrichten, lass dein Werk in uns bewirken, was es aussagt, lass deine unendliche Liebe unser Herz verwandeln. Himmlischer Vater, wir vertrauen dir, wir beten zu dir, wir lieben dich. Keiner ist wie du. Dir ist alles möglich. Amen.“

Lieber Freund. Lass Gott eingreifen. Vertraue ihm und Du wirst seine Wunder täglich erleben. Bete täglich. Lies täglich in der heiligen Schrift. Nimm oft die heilige Kommunion. Dein Leben wird anders.

Gottes Segens- und Gnadenstrom für Dich und Deine Familie wünscht Dir

Dein Priester und Freund A.Franck