Heilungsgebet 2017

Medizin - Neben der üblichen Medizin, darfst Du im Glauben an Christus auch die Gebetsmedizin und die sakramentale Medizin in Anspruch nehmen! Jesus lebt und der Heilige Geist wirkt heute noch! Gott existiert! Jesus bringt dir die froh machende, vergebende und Heil bringende Botschaft im Evangelium und in Seiner Gegenwart in den Sakramenten.

 

An diesem Gebetsnachmittag beten wir gemeinsam besonders für die Kranken und glauben: sie werden von Jesus berührt und im Willen des Vaters gesund. "Sprich nur ein Wort und meine Seele wird gesund - ich werde gesund". Wir wollen glauben und um Heilung beten.

 

Hier einige Zeugnisse, wie die Liebe Gottes spürbar, hautnah erlebt worden ist und Leben veränderte! Danke Herr!


Erich Jordan

Medjugorje   -   (m)eine Glaubensschule

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen!

 

Ich fange an mit einem Bibel-Zitat aus dem Johannes-Evangelium (Kap. 3, Vers 17):

 

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. – Soweit die Bibel!

 

Als ich vor etwa 30 Jahren von Medjugorje und seinen Marienerscheinungen erstmals hörte, glaubte ich, dass dies wohl etwas mit einem Schwindel oder einer gut gelungenen Inszenierung zu tun haben könnte.

 

Mein bisheriges Gottesbild wurde durch einen zwar gütigen und gerechten, aber in erster Linie doch richtenden und strafenden Gott geprägt.

 

...Und die Jahre vergingen 

 

Die Jahre vergingen, ohne dass ich mich mit den Botschaften von Medjugorje näher beschäftigt hätte, obwohl ich seit meiner Kindheit doch ein regelmässiger Besucher der Sonntagsgottesdienste war und das Nötigste eines römisch-katholischen Christen zu verrichten glaubte. Ich hoffte auf eine «fortschrittliche» Kirche und wollte auch ein guter Christ sein. Doch das sollte möglichst bequem und auch Privatsache bleiben, wollte ich mich ja schliesslich auch nicht blamieren und dem Gespött der Leute preisgeben. Das allgemeine Gedankengut der 68-er Jahre, die Demokratisierung in der Kirche, sowie eine soziale, wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit und auch die Befreiungstheologie waren für mich wichtige Themen. Meiner Meinung nach hatte die Kirche hier noch dringende Hausaufgaben zu leisten, wenn sie ihre frohe Botschaft weiterhin zeitgemäss, glaubwürdig und erfolgreich verkünden wollte.

 

Im Spannungsfeld dieser vielfältigen Widersprüche versuchte ich meine Rolle als Mensch, Ehemann, Familienvater und Bürger zu verstehen und auch mehr oder weniger kompromissvoll zu leben.

 

In den Jahren 2004/2005 kam es dann zu einigen Ereignissen in meinem Familienleben, die eine Wende brachten: Meine Frau kam (über ihre Schwester) zu einem interessanten Buch – «Medjugorgje, die Botschaft» von Wayne Weible. Sie verschlang dieses Buch regelrecht und begann dann im Internet und in der Bücherwelt weiter zu suchen und nachzulesen.

 

Wie konnte es nun auf einmal sein, dass meine Frau mich auf der «Glaubensspur» zu überholen begann. War doch bisher ich derjenige, der sich damit eher beschäftigt hatte. Es war für mich wie ein Erwachen aus einem Tiefschlaf.

 

Wie verwandelt begann sich meine Frau recht schnell (für mich etwas zu schnell) nach den fünf symbolischen Steinen der Mutter Gottes, den Botschaften von Medjugorje, zu orientieren:

        

  • Rosenkranz beten
  • Bibel lesen
  • tägliche Eucharistiefeier
  • Fasten
  •  monatliche Beichte

 

Diese, auf den ersten Blick etwas happigen Brocken, beinhalteten für mich und meine Familie ein geistiges Erneuerungsprogramm in Sachen Glaubenspraxis. Wie durch eine unsichtbare Hand geführt, durchlebte meine Familie einen Wandel. So besuchten meine Frau und ich seit der Osterzeit 2006 regelmässig die Gebetsgruppe «Gut Hirt» und die Anlässe der «Charismatischen Erneuerung Oberwallis». Wir machten Bekanntschaft mit vielen gleichgesinnten Leuten, die ebenfalls auf diesem Weg unterwegs waren.  -  Und immer wieder wurde uns auch die Frage gestellt: Wart ihr schon mal in Medjugorje? Das müsst ihr erleben!

 

So verreisten wir schliesslich 2007 mit unseren beiden jugendlichen Kindern zum ersten Mal an das Jugendfestival nach Medjugorje.

 

...erstmals in Medjugorje - die Eindrücke gewaltig:

  • Zehntausende von Jugendlichen mit Fahnen und Standarten aus allen Kontinenten und Ländern der Erde bei lebhafter Katechese, mitreissendem Lobpreis, andächtigem Gebet und Vortragen mächtiger Zeugnisse, ausgiebige und festliche Eucharistiefeiern, wie wir sie sonst zuhause kaum miterleben konnten.
  • tiefgehende Anbetungen, wie man sie sich bei einer so grossen Menschenansammlung nur schwer vorstellen kann.
  • um die Kirche herum Dutzende von Beichtstühlen mit langen Schlangen von Gläubigen, die ihr Leben in Ordnung bringen möchten.
  • ganze Prozessionen junger Leute, die laut betend und singend den Erscheinungsberg und den Kreuzberg emporstiegen
  • und das alles vollzog sich in einer friedlichen Atmosphäre, als ob sich der Himmel hier einen Spalt weit geöffnet hätte

Seither gehören die alljährlichen Jugendfestivals von Medjugorje zu unserem Ferienprogramm.

 

 

...wir haben die freie Wahl, dieses Gnadenangebot anzunehmen oder nicht

 

Langsam, langsam wandelte sich mein Gottesbild vom «gerechten Gott» zum «liebenden und barmherzigen Gott», der alle seine Geschöpfe liebt und diese vom Bösen erlösen möchte. Wir Menschen haben die freie Wahl, dieses Gnadenangebot anzunehmen oder auch nicht. Allmählich lernte ich das Gedankengut der 68-er Jahre von einer ganz anderen Warte aus zu betrachten. In verschiedenen Katechesen, Exerzitien und Tagungen, die sehr oft aus dem Umfeld von «Medjugorje-Kreisen» ihre Kraft schöpften, fand ich in den folgenden Jahren Antworten, nach denen ich seit meiner Jugendzeit suchte.

Zu meinem Vorteil lernte ich auch mit einer grösseren Gelassenheit auf Dinge zuzugehen, denen ich früher aus dem Wege ging. So schaffe ich es jetzt leichter, für mich schwierige Situationen oder Begebenheiten besser der Hand Gottes anzuvertrauen und nicht immer alles selber «fest im Griff» haben zu wollen.

 

 

...das grandiose Wunder bei der Eucharistiefeier

 

Trotz der engen Begrenztheit meiner menschlichen Vernunft gelingt es mir heute auch besser, an der Vergegenwärtigung des Erlösungsopfers Christi bewusst teilzunehmen. Das grandiose Wunder bei der Eucharistiefeier, wo sich unsere irdischen Gaben von Brot und Wein durch den Priester in den Leib und das Blut Christi verwandeln, lässt mich heute zunehmend entdecken, wie wichtig dieses Sakrament als Mittelpunkt des kirchlichen Lebens ist und wie ernst es Gott mit seiner Liebe zu uns Menschen meint. Was ist es doch für ein Geschenk, dass wir dieses grossartige Wunder täglich mitfeiern dürfen, wenn wir wollen – sei dies nun in Medjugorje (frei übersetzt: Zwischbergen!) oder wo auch immer diese Messfeier sei.

Und jetz,  bini darum schoo heilig?

 

Ds Kapitil 2 us dum Jakobusbriäf (Vers 26) seit daa Folgendes:

 

Wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube tot ohne Werke.

 

Und wills usoo schöön ischt, mit Bibil-Zitati um d Ooorini z schlaa, no gat där Schlusssatz us dum gliichu Johannes-Evangelium, wani am Afang gibrungu hä (Vers 21):

 

Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.

 

Äs gid also no un groossi Buuwschtell uf miinum Wäg zär Heiligkeit  - nit fär niggs ischt där Simplon un eewigi Buuwschtell! - Äs lenggt fär un ganzä Rosuchranz, we mu drubärfarrt!

 

Gelobt und gepriesen sei der Herr für diese Erfahrungen!

Heilige Maria, Muttergottes, Königin des Friedens, bitte für uns! 


Vanessa Walker

Zeugnis (Vanessa) – Heilungsgottesdienst 19. Februar 2017 

Seit meiner Kindheit gehe ich mindestens einmal in der Woche in die Kirche. In der Primarschule hatten wir zudem noch die Schulmesse. Während dieser Zeit war ich auch Messdiener. Für mich war die Kirche ein Ort, an dem man ging um die hl. Messe zu feiern, und um dann wieder nach Hause zu gehen und das war es dann auch schon.

 

Als ich vor anderthalb Jahren die PH anfing lernte ich Cornelia Pollinger besser kennen – ich kannte sie bis anhin nur flüchtig, da sie ebenfalls das Kollegium besucht hatte. Cornelia erzählte mir immer wieder von der Gebetsgruppe, vom LFB, vom Adoray, usw. und fragte mich, ob ich sie einmal begleiten würde. Und so kam es, dass ich an einem Mittwoch mit Cornelia und zwei weiteren Personen ins LFB, in die Pfarrkirche, ging. Zuerst wurde ein paar Zeilen des Rosenkranzes gebetet und anschliessend ein bisschen Lobpreis gemacht. Als die drei anfingen zu singen, Geige und Gitarre zu spielen war ich absolut überwältigt. Jeder durfte – zwischen den Liedern – sagen, was ihm gerade auf dem Herzen lag oder durfte eine Bitte aussprechen oder "Danke" sagen, für etwas, was heute passiert war. Dieser Augenblick war für mich so wunderbar, ich fühlte mich aus tiefstem Herzen wohl und wollte unbedingt mehr davon erleben. 

 

Zusammen mit Cornelia besuche ich seither regelmässig die Jugendgebetsgruppe in Visp. Dort treffen sich jeden Freitag die Jugendlichen um gemeinsam zu beten und Lobpreis zu halten für Jesus. Ich war mir nicht bewusst, dass der Glaube von jungen Menschen so praktiziert und gelebt wird und war mehr als begeistert. Vor allem die Lieder die dort gesungen wurden, berührten mich wirklich. Man musste nur einen Refrain hören und schon packte es einen zum mitsingen.

 

Aber das sollte noch lange nicht alles gewesen sein... Pfingsten rückte immer näher. Viele Jugendliche traten dann die Pfingstreise nach Salzburg an. 6'000 Jugendliche trafen sich im Dom in Salzburg, um gemeinsam zu beten und zu singen, um Gott zu loben und zu preisen. Und wieder einmal war ich absolut überwältigt. In diesen paar Tagen fühlte ich mich Jesus so nahe, ich hatte das Gefühl er war mitten unter uns. Ich begriff, dass der Glaube wirklich lebt und das Jesus in jedem von uns etwas bewirken kann.

 

Als wir von Salzburg zurückkamen,hatten wir das Bedürfnis etwas von dem Feuer auch ins Oberwallis zu bringen und so organisierten wir das erste 24/2. Also während zwei Tagen rund um die Uhr Anbetung und Lobpreis. Da ich Cornelia einerseits schlecht etwas abschlagen kann und andererseits eine grosse Hingabe zum Lobpreis entwickelt habe, organisierte ich gemeinsam mit ihr den Lobpreis der PrayerNight. Das ist auch der Grund warum ich heute hier stehe und Zeugnis gebe. Cornelia kam nämlich zu mir und fragte mich, ob ich nicht von meinen Erfahrungen mit dem Glauben erzählen könne... 

 

 

Eine sehr schöne Erfahrung konnte ich Anfang Februar machen, als mich Cornelia und Fabienne (PH Studentin + Gebetsgruppe) mit zum Bruder Klaus nach Flüeli Ranft nahmen. In der kleinen Kapelle, war es wirklich kalt – man konnte sogar den Atem sehen! Als wir dort aber so beteten und dann noch ein paar Lieder sangen, wurde es mir plötzlich richtig warm und ich dachte mir nur so, was ist denn jetzt hier los? Ihr müsst wissen, mir ist sogar im Sommer meistens kalt. Also wieder ein tiefes Berührten von Gottes Feuer!

Was ich zum Schluss noch sagen möchte ist Folgendes: Obwohl ich keine Erscheinung oder sonst irgendetwas in diese Richtung hatte, weiss ich dass der Glaube lebt und dass – wenn wir nur offen dafür sind und es zulassen – Jesus in uns allen ist. Ich habe in den letzten anderthalb Jahren so viele grossartige Erfahrungen machen können und hoffe dass ihr solche auch machen könnt. Ihr müsst nur einen einzigen Schritt tun, wie beispielsweise, Gott direkt ansprechen und zuhören was ER euch sagt, denn Gott wird die restlichen Schritte auf euch zukommen. 


Eucharistiefeier und Heilungsgebet 2017